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<title>Rechtsanwaltskammer Wien</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Rechtsanwaltskammer Wien</span></h1>
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<p>Die <b>Rechtsanwaltskammer Wien</b> ist die <a href="Standesvertretung" title="Standesvertretung">Standesvertretung</a> der in der <a href="Wien" title="Wien">Wien</a> niedergelassenen <a href="Rechtsanwalt" title="Rechtsanwalt">Rechtsanwälte</a> und Rechtsanwaltsanwärter. Ihren Sitz hat die <a href="Rechtsanwaltskammer_(%C3%96sterreich)" title="Rechtsanwaltskammer (Österreich)">Rechtsanwaltskammer</a> in der Bundeshauptstadt Wien, wo sich mit dem <a href="Verfassungsgerichtshof_(%C3%96sterreich)" title="Verfassungsgerichtshof (Österreich)">Verfassungsgerichtshof</a>, dem <a href="Verwaltungsgerichtshof_(%C3%96sterreich)" title="Verwaltungsgerichtshof (Österreich)">Verwaltungsgerichtshof</a> und dem <a href="Oberster_Gerichtshof_(%C3%96sterreich)" title="Oberster Gerichtshof (Österreich)">Obersten Gerichtshof</a> auch die höchsten Organe der Rechtsprechung Österreichs befinden. Präsident der Rechtsanwaltskammer Wien ist derzeit Michael Rohregger.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>1841 wird eine Vereinigung für eine Bibliothek für alle Juristen mit unentgeltlichem Zugang zu Lese- und Klubräumen geschaffen (1938 aufgelöst, 1954/55 neu gegründet).
</p><p><a href="Eugen_Megerle_von_M%C3%BChlfeld" title="Eugen Megerle von Mühlfeld">Eugen Megerle von Mühlfeld</a>, unter anderem <a href="Dekan_(Hochschule)" title="Dekan (Hochschule)">Dekan</a> der juristischen Fakultät an der <a href="Universit%C3%A4t_Wien" title="Universität Wien">Universität Wien</a> sowie Vorstand des Advokatenkollegiums, initiiert bei Justizminister <a href="Anton_von_Schmerling" title="Anton von Schmerling">Anton von Schmerling</a> 1850 die Gründung der Advokatenkammer in Wien. Schon vor der offiziellen staatlichen Genehmigung wurde Mühlfeld zum Präsidenten gewählt, ein Statut und eine Geschäftsordnung ausgearbeitet sowie ein Kammersitz und Personal ausgewählt. 1851 treten die Advokaten der Kreisgerichtsstädte <a href="Nieder%C3%B6sterreich" title="Niederösterreich">Niederösterreichs</a> der Wiener Advokatenkammer bei. 1861 auch alle anderen Advokaten Niederösterreichs. Die Rechtsanwaltskammer erhält die Bezeichnung „Niederösterreichische Advokatenkammer“.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die am 6. Juli 1868 geschaffene Advokatenordnung (RGBO 96) enthielt die wichtigsten Kernbereiche der anwaltlichen Berufsregeln. Unter anderem wurde
</p>
<ul><li>der Wirkungsbereich des Ausschusses der Kammern um das Recht zur Listenführung über die im Kammersprengel wohnhaften Advokaten erweitert (Advokatenbuch, Matrikel) und</li>
<li>durfte der Ausschuss Gutachten über die Angemessenheit von Rechtsanwaltshonoraren abgeben und</li>
<li>bei Streitigkeiten zwischen Kammermitgliedern versuchen, eine gütliche Einigung zu erzielen.</li></ul>
<p>Zudem wurde die Advokatur freigegeben.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Gesetz vom 1. April 1872<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde den Rechtsanwaltskammern die Aufsicht und Disziplinargewalt über die in die Advokatenliste eingetragenen Advokaten überantwortete. Das damals begründete System besteht weitgehend bis heute.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach 1887 wird der Pensionsverein für Advokaten und Advokaturskandidaten gegründet. 1893 folgt ein Statut der Krankenkasse für Advokatursbeamte und 1894 die niederösterreichische Advokatenhilfskasse. 1900 beginnt die Wiener RAK Mitteilungen an die Mitglieder zu versenden. Ab 1901 werden Fortbildungsseminare für Advokaturanwärter angeboten. Per Gesetz<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde 1919 die Bezeichnung „Advokat“ in „Rechtsanwalt“, „Advokaturkandidat“ in „Rechtsanwaltsanwärter“, die „Advokatenkammer“ in „Rechtsanwaltskammer“ umbenannt (wie dies in Deutschland seit der Rechtsanwaltsordnung 1878 üblich war).
</p><p>Durch die Auflösung der <a href="%C3%96sterreich-Ungarn" title="Österreich-Ungarn">Donaumonarchie</a> 1918 haben sich im Rumpfstaat <a href="Deutsch-%C3%96sterreich" class="mw-redirect" title="Deutsch-Österreich">Deutsch-Österreich</a> viele Advokaten aus den deutschsprachigen Ländern der ehemaligen Monarchie niedergelassen und die Zahl der Anwälte des verhältnismäßig kleinen Staates beträchtlich gesteigert. Es wurde die Einführung eines <a href="Numerus_clausus" title="Numerus clausus">Numerus clausus</a> für Anwälte bzw. Rechtsanwaltsanwärter diskutiert und teilweise von den Kammern befürwortet. Es wurde eine gesamtösterreichische schriftliche Befragung beschlossen, zu deren Durchführung sich die Wiener Kammer bereit erklärte. Diese Befragung unterblieb jedoch, da sich die Wirtschaftliche Organisation in Wien bei ihrer Tagung im Frühjahr 1927 in überragender Stimmenmehrheit für eine Beibehaltung geltender gesetzlicher Grundlagen und keine Einführung gesetzlicher Sperrmaßnahmen aussprach.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Durch den <a href="Vertrag_von_Trianon" title="Vertrag von Trianon">Vertrag von Trianon</a> (1920) war das damalige „Deutsch-Westungarn“ an die neue Republik Österreich abzutreten. 1921 kam die <a href="Landnahme_des_Burgenlandes" title="Landnahme des Burgenlandes">Landnahme des Burgenlandes</a> zu einem Abschluss; das neu hinzugekommene Land wurde danach in Burgenland umbenannt. Die burgenländischen Advokaten wurden bis 1924 in die „Rechtsanwaltskammer in Wien“ eingegliedert. Die Kammer umfasste somit alle zugelassenen Rechtsanwälte aus dem Burgenland, Niederösterreich und Wien.
</p><p>1928 wird der anwaltliche Versorgungsfonds gegründet. Am 19. Juni 1950 wird die Errichtung eines neuen Vorsorgefonds festgelegt.
</p><p>Durch die Einführung des <a href="St%C3%A4ndestaat_(%C3%96sterreich)" title="Ständestaat (Österreich)">Ständestaats in Österreich</a> (beginnend mit März 1933) und Maßnahmen auf der Basis des <a href="Kriegswirtschaftliches_Erm%C3%A4chtigungsgesetz" title="Kriegswirtschaftliches Ermächtigungsgesetz">KWEG</a> sind eine Reihe von Verordnungen erlassen worden, wodurch „besondere Maßnahmen zur Hintanhaltung der mit einer Störung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit verbundenen Schädigung des wirtschaftlichen Lebens“ getroffen worden waren. Elf dieser Verordnungen haben auch den Stand der Rechtsanwälte betroffen und waren geeignet, dem bisher weitgehend unabhängigen Rechtsanwaltsberuf Schranken aufzuerlegen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Selbstverwaltung der Kammer wurde auch durch die Verordnung vom 31.&nbsp;März 1934<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erheblich eingeschränkt, da die Mandate der Ausschüsse der Rechtsanwaltskammern für erloschen erklärt wurden, wenn der Inhaber zur Zeit seiner Wahl der sozialdemokratischen Partei oder einer von dieser beeinflussten Organisationen angehört hatte. Neu- und Ersatzwahlen wurden zudem verboten. Mit 1. Jänner 1936 wurden an die Stelle der gewählten Ausschüsse der Kammern und ihrer Präsidien vom Bundesministerium für Justiz des Ständestaats bestellte Funktionäre eingesetzt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die „Ständige Vertreterversammlung der Rechtsanwaltskammer Österreichs“ (StVV)<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hätte in weiterer Folge durch eine „Bundeskammer der Rechtsanwälte“ ersetzt werden sollen.
Durch den <a href="Anschluss_%C3%96sterreichs" title="Anschluss Österreichs">Anschluss Österreichs</a> an das <a href="Deutsches_Reich_1933_bis_1945" class="mw-redirect" title="Deutsches Reich 1933 bis 1945">Deutsche Reich</a> (siehe: <a href="%C3%96sterreich_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus">Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus</a>) wurde die Autonomie (<a href="Selbstverwaltung" title="Selbstverwaltung">Selbstverwaltung</a>) der österreichischen Rechtsanwaltskammern ebenfalls bald ganz beseitigt. Zahlreiche in Wien eingetragene Rechtsanwälte wurden aus der Liste gestrichen. Ursachen waren Kriegdienstleistungen und die Verordnung vom 31. März 1938,<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wodurch jüdischen Anwälten die Ausübung ihres Berufes untersagt wurde. Durch die Verordnung vom 27. September 1938<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mussten auch „<a href="J%C3%BCdischer_Mischling" title="Jüdischer Mischling">jüdische Mischlinge</a>“ bis zum Jahresende 1938 aus der Liste der Rechtsanwälte gelöscht werden (am 13. März 1938 waren noch 2541 Rechtsanwälte eingetragen, am 31. Dezember 1938 nur mehr 771).
</p><p>Nach dem Krieg wurde mit Gesetz vom 31. Juli 1945<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Rechtsanwaltsordnung und das Disziplinarstatut in der Fassung vom 13. März 1938 wieder in Kraft gesetzt. Aufgrund der <a href="Besetztes_Nachkriegs%C3%B6sterreich" title="Besetztes Nachkriegsösterreich">Besetzung Österreichs</a> war jedoch eine Selbstverwaltung der Kammern, wie vor 1933 gegeben, noch nicht möglich. Die in Wien anwesenden Rechtsanwälte beschließen am 16. April 1945 dennoch den Wiederaufbau der Kammer. Emerich Hunna wird zum Kammerpräsidenten bestellt.
</p><p>1957 wird die „Rechtsanwaltskammer in Wien“ in „Rechtsanwaltskammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland“ umbenannt.
</p><p>1969 wird <a href="Walter_Schuppich" title="Walter Schuppich">Walter Schuppich</a> zum Präsidenten gewählt und bleibt das für 24 Jahre. Man spricht deshalb von der „Ära Schuppich“.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1970 wird eine „Erste anwaltliche Auskunft“ der Rechtsanwaltskammer Wien für die rechtsuchende Bevölkerung als Serviceeinrichtung geschaffen.
</p><p>1988 entsteht aus der „Rechtsanwaltskammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland“ die <a href="Rechtsanwaltskammer_Nieder%C3%B6sterreich" title="Rechtsanwaltskammer Niederösterreich">Niederösterreichische Rechtsanwaltskammer</a>, die <a href="Rechtsanwaltskammer_Burgenland" title="Rechtsanwaltskammer Burgenland">Burgenländische Rechtsanwaltskammer</a> und die „Wiener Rechtsanwaltskammer“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Organisation">Organisation</h2></div>
<p>Die Standesvertretung ist Mitglied des <a href="%C3%96sterreichischer_Rechtsanwaltskammertag" title="Österreichischer Rechtsanwaltskammertag">Österreichischen Rechtsanwaltskammertags</a>, eines Zusammenschlusses der Rechtsanwaltskammern aller <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">österreichischen</a> Bundesländer. Organisatorisch ist die Rechtsanwaltskammer eine <a href="K%C3%B6rperschaft_des_%C3%B6ffentlichen_Rechts_(%C3%96sterreich)" title="Körperschaft des öffentlichen Rechts (Österreich)">Körperschaft des öffentlichen Rechts</a>, die mit dem Recht auf autonome Selbstverwaltung sowie begrenzten hoheitlichen Befugnissen ausgestattet ist.
</p><p>Die Aufgabengebiete der Rechtsanwaltskammer Wien reichen von der Vertretung der Rechtsanwälte über die Begutachtung von Gesetzen und das Erstellen von Gutachten bis zur Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten im Wege des <a href="Disziplinarrecht#Österreich" title="Disziplinarrecht">Disziplinarrechts</a>. Ebenso werden von den Prüfungskommissären der Rechtsanwaltskammer die Prüfungen der Rechtsanwaltsanwärter und der Richteramtsanwärter durchgeführt.
</p><p>Oberstes Entscheidungsgremium der Rechtsanwaltskammer ist der Ausschuss, der durch die <a href="Plenum" title="Plenum">Vollversammlung</a> der Wiener Rechtsanwälte gewählt wird und dem ein Präsident/Präsidentin sowie drei Vizepräsidenten vorstehen. Diesem beigegeben sind der Disziplinarrat und die Prüfungskommissäre, die ebenfalls durch die Vollversammlung bestellt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mitgliedschaft">Mitgliedschaft</h2></div>
<p>Die Mitgliedschaft in der Rechtsanwaltskammer Wien besteht für die eingetragenen Rechtsanwälte (RA) und die Rechtsanwaltsanwärter (RAA). Die Stimmrechte in der Mitgliederversammlung sind zwischen Rechtsanwälten und Rechtsanwaltsanwärtern ungleich verteilt (etwa 1:2 – RA:RAA).<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit der Mitgliedschaft verbunden ist die Verpflichtung zur Bezahlung der Kammerumlage. Zum 31.&nbsp;Dezember 2024 waren in Wien 3716 Rechtsanwälte und 1400 Rechtsanwaltsanwärter eingetragen<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (zum Vergleich: bereits 1926 waren in der Kammer Wien, Niederösterreich und Burgenland etwa 2.600 Rechtsanwälte eingetragen. Das Verhältnis der eingetragenen Mitglieder der Rechtsanwaltskammer Wien, Niederösterreich und Burgenland zum restlichen Österreich betrug daher etwa 2.600:700<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (3,7:1). Im Jahr 2013 (1.&nbsp;November) beträgt das Verhältnis der Rechtsanwaltskammer Wien (ohne Niederösterreich und Burgenland) 1:1,15<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bzw. RAK Wien-Niederösterreich-Burgenland zum Rest von Österreich 1,2:1<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Peter Wrabetz: <cite style="font-style:italic">Österreichs Rechtsanwälte in Vergangenheit und Gegenwart</cite>. 2. Auflage. <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a>, Wien 2008, ISBN 978-3-7046-5269-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rechtsanwaltskammer+Wien&amp;rft.au=Peter+Wrabetz&amp;rft.btitle=%C3%96sterreichs+Rechtsanw%C3%A4lte+in+Vergangenheit+und+Gegenwart&amp;rft.date=2008&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783704652690&amp;rft.place=Wien&amp;rft.pub=%C3%96sterreich" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Friedrich Kübl: <cite style="font-style:italic">Geschichte der österreichischen Advokatur</cite>. Hrsg.: Doris Ströher (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Schriftenreihe des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3</span>). 3. Auflage. <a href="%C3%96sterreichischer_Rechtsanwaltskammertag" title="Österreichischer Rechtsanwaltskammertag">Österreichischer Rechtsanwaltskammertag</a>, Wien 1981, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a>&nbsp;<a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true&amp;query=idn%3D810996855">810996855</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rechtsanwaltskammer+Wien&amp;rft.au=Friedrich+K%C3%BCbl&amp;rft.btitle=Geschichte+der+%C3%B6sterreichischen+Advokatur&amp;rft.date=1981&amp;rft.edition=3.&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Wien&amp;rft.pub=%C3%96sterreichischer+Rechtsanwaltskammertag&amp;rft.series=Schriftenreihe+des+%C3%96sterreichischen+Rechtsanwaltskammertages" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Ernst Jahoda: <cite style="font-style:italic">Geschichte der österreichischen Advokatur 1918–1973</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Schriftenreihe des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>). 1. Auflage. <a href="%C3%96sterreichischer_Rechtsanwaltskammertag" title="Österreichischer Rechtsanwaltskammertag">Österreichischer Rechtsanwaltskammertag</a>, Wien 1978, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a>&nbsp;<a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true&amp;query=idn%3D850966914">850966914</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Rechtsanwaltskammer+Wien&amp;rft.au=Ernst+Jahoda&amp;rft.btitle=Geschichte+der+%C3%B6sterreichischen+Advokatur+1918-1973&amp;rft.date=1978&amp;rft.edition=1.&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Wien&amp;rft.pub=%C3%96sterreichischer+Rechtsanwaltskammertag&amp;rft.series=Schriftenreihe+des+%C3%96sterreichischen+Rechtsanwaltskammertages" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Rechtsanwaltskammer_(%C3%96sterreich)" title="Rechtsanwaltskammer (Österreich)">Rechtsanwaltskammer (Österreich)</a> (allgemeine Übersicht)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.rakwien.at/">Webauftritt der Rechtsanwaltskammer Wien</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.advokaten1938.com/">Verein zur Erforschung der anwaltlichen Berufsgeschichte der zwischen 1938 und 1945 diskreditierten Mitglieder der österreichischen Rechtsanwaltskammern</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieser Absatz wurde stark an Auszüge aus „Die Geschichte der Kammer“, veröffentlicht von der RAK Wien <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.rakwien.at/?seite=kammer&amp;bereich=geschichte">[1]</a> angelehnt. Abgerufen am 1. November 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Der Rechtsanwalt wird ohne behördliche Genehmigung durch Eintragung ins Advokatenbuch (Liste der Rechtsanwälte) aufgenommen und erhält dadurch seine Berufszulassung bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">RGBl. Nr. 40 betreffend die Handhabung der Disciplinargewalt über Advocaten und Advocaturscandidaten.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. z.&nbsp;B. Disziplinarstatut vom 28. Juni 1990, öBGBl 474.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">StGBl. Nr. 95/1919.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieser Absatz ist weitgehend ein Auszug aus der umfassenden geschichtlichen Zusammenstellung der Rechtsanwaltskammer der Steiermark <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.rakstmk.at/cms/index.php?id=53">[2]</a>. Abgerufen am 1. November 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Z.B.: Verbot der Sozialdemokratischen Partei mit der Möglichkeit, den Sozialdemokraten die Berufsausübung zu verbieten.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">BGBl. Nr. 196/1934.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Dieser Absatz ist weitgehend ein Auszug aus der umfassenden geschichtlichen Zusammenstellung der Rechtsanwaltskammer der Steiermark <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.rakstmk.at/cms/index.php?id=53">[3]</a>. Abgerufen am 1. November 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Aufbauend auf der „Ständige Delegation der österreichischen Advokatenkammer“. Die StVV ist direkter Vorläufer des ÖRAK.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">RGBl. I S. 353.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">RGBl. I S. 1406.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1945_103_0/1945_103_0.pdf"><abbr title="Staatsgesetzblatt für die Republik Österreich, Nummer 103, Jahrgang 1945 [PDF]">StGBl. Nr.&nbsp;103/1945</abbr></a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rakwien.at/?seite=kammer&amp;bereich=geschichte"><i>Willkommen bei der Rechtsanwaltskammer Wien.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 13.&nbsp;Februar 2017</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ARechtsanwaltskammer+Wien&amp;rft.title=Willkommen+bei+der+Rechtsanwaltskammer+Wien&amp;rft.description=Willkommen+bei+der+Rechtsanwaltskammer+Wien&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.rakwien.at%2F%3Fseite%3Dkammer%26bereich%3Dgeschichte">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Der <a href="Verfassungsgerichtshof_(%C3%96sterreich)" title="Verfassungsgerichtshof (Österreich)">Österreichische Verfassungsgerichtshof</a> (VfGH) hat im Erkenntnis G31/2013 ua, V20/2013 ua, Pkt. 3.3., festgestellt, dass bei Abstimmungen im Rahmen von Plenarversammlungen die von Rechtsanwaltsanwärtern bestehende Regelung über ein qualifiziertes Stimm- und Mitspracherecht zulässig sein dürfte, wenn die unterschiedliche Gewichtung dem aus dem Gleichheitssatz erwachsenden Sachlichkeitsgebot genügt und mit dem sich aus <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR40094632">Art.&nbsp;120a</a></span> und <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR40094634">Art.&nbsp;120c</a></span> <a href="B-VG" class="mw-redirect" title="B-VG">B-VG</a> ergebenden demokratischen Prinzip vereinbar ist. Die <a href="Stimmengewichtung" title="Stimmengewichtung">Stimmengewichtung</a> in <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR40162401">§&nbsp;24</a></span> Abs.&nbsp;3 letzter Satz <a href="Rechtsanwaltsordnung" title="Rechtsanwaltsordnung">RAO</a> jedoch verstoße gegen diese verfassungsrechtlichen Anforderungen, weil die dem demokratischen Prinzip innewohnende grundsätzliche Gleichheit der Stimme generell durchbrochen wird, ohne dass hierfür ein entsprechend sachlicher Grund bestehen dürfte und weil keine sachlich differenzierende Regelung je nach Entscheidungsgegenstand und unterschiedlicher Betroffenheit der jeweiligen Gruppe der Kammerangehörigen vorgenommen wird (z.&nbsp;B. die nur Rechtsanwaltsanwärter betreffenden Regelungen der Umlagenordnung und der Beitragsordnung). Sofern es sich daher um Angelegenheiten handelt, bei denen keine besondere Betroffenheit (alleine) der Rechtsanwaltsanwärter gegeben ist, sei es zulässig, eine unterschiedliche Stimmengewichtung vorzusehen (siehe auch <a href="Anwalt_Aktuell" title="Anwalt Aktuell">Anwalt Aktuell</a>, 6/13, S. 19 und 7/13, S. 5, <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131103021340/http://www.anwaltaktuell.at/artikel/175/rak-wien-gleiches-stimmrecht-fuer-rechtsanwaltsanwaerter">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.anwaltaktuell.at%2Fartikel%2F175%2Frak-wien-gleiches-stimmrecht-fuer-rechtsanwaltsanwaerter">Originals</a></span> vom 3. November 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.anwaltaktuell.at/artikel/175/rak-wien-gleiches-stimmrecht-fuer-rechtsanwaltsanwaerter">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.anwaltaktuell.at/artikel/175/rak-wien-gleiches-stimmrecht-fuer-rechtsanwaltsanwaerter">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.anwaltaktuell.at</span>).</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Auf rund 640 <a href="Einwohner" title="Einwohner">Einwohner</a> kommt daher ein Rechtsanwalt. Rechnerisch hat Wien daher die größte Rechtsanwaltsdichte von Österreich und rund doppelt so viele, wie der Österreichdurchschnitt (etwa 1.450 RA/Ew.). Das Burgenland hat mit 4.860 Ew/RA die geringste Rechtsanwaltsdichte in Österreich. Unübertroffen ist jedoch in den deutschsprachigen Ländern das <a href="F%C3%BCrstentum_Liechtenstein" class="mw-redirect" title="Fürstentum Liechtenstein">Fürstentum Liechtenstein</a> mit einem Rechtsanwalt auf rund 212 Einwohner.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Zahl 700 für das restliche Österreich stammt aus der umfassenden geschichtlichen Zusammenstellung der Rechtsanwaltskammer der Steiermark <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.rakstmk.at/cms/index.php?id=53">[4]</a>. Abgerufen am 1. November 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">2743:3143 zugelassene Rechtsanwälte.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">3219:2667 zugelassene Rechtsanwälte.</span>
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